Einladung zur Flurwanderung 2019

 

Wie bereits nach der Flurwanderung 2018 angekündigt, ist im Oktober dieses Jahres die Fortsetzung der Grenzbegehung wieder unter Führung des Feldgeschworenen Rudolf Ostheimer geplant.

Wir treffen uns am Sonntag, den 20.10.2019 bereits um 9.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz Hesselburg (an der Straße nach Mömlingen gelegen) und steuern über den „Obernburger Weg“ zunächst den Endpunkt der Begehung von 2018, den Dreimärker, die sogenannte Dreiangel an. Hier treffen sich die Gemarkungsgrenzen von Mömlingen, Niedernberg und Pflaumheim. Um ca. 10.00 Uhr geht es weiter an der Grenze Mömlingen/Wenigumstadt entlang. Bei klarem Himmel haben wir dann einen ausgezeichneten Blick auf den Odenwald mit der Burg Breuberg. Die Flurbegehung endet oberhalb der Pflaumheimer Grotte, da in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen keine Einkehr angeboten werden kann. Die Rückkehr nach Pflaumheim kann dann zu Fuß durch den Wald vorbei an Grotte und Lohrmannseck und dann über die Verlängerung der Bernhauer Straße erfolgen oder mit den auf dem Naturparkplatz parkenden Fahrzeugen. Vielleicht bilden sich ja Fahrgemeinschaften?

Für die diesjährige Grenzsteinbegehung ist festes Schuhwerk und adäquate Kleidung geboten, da zum Teil keine befestigten Wege zur Verfügung stehen. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Wanderung, zu der alle Interessierten – auch Nichtmitglieder - eingeladen sind.

 
 

Kerbausstellung 2019

 

Gemäldeausstellung im Alten Rathaus in Pflaumheim

 

Wie schon in den Vorjahren feiert der Geschichtsverein Pflaumheim die Kirchweih am 12. und 13.10.2019 wiederum mit einer Ausstellung im Alten Rathaus. Diesmal werden Werke der seit 1987 in Pflaumheim lebenden Künstlerin Elvira Hirschberg vorgestellt.

Frau Hirschberg malte schon in der Kindheit und suchte sich daher einen entsprechenden Beruf aus. Sie machte eine Ausbildung als Musterzeichnerin für Stickereien und arbeitete in diesem Metier 21 Jahre bei der Fa. Gunold in Stockstadt. Schon während der Lehrzeit entstanden Naturzeichnungen, von denen einige gezeigt werden.

In den folgenden 14 Jahren arbeitete sie als freiberufliche Zeichnerin für verschiedene Betriebe wie einen Geschenk- und Dekorationsladen, aber auch für die Kunstglaserei Schurk, wo sie Erfahrungen in Bleiverglasung und Sandstrahlarbeiten sammelte. Auch aus dieser Zeit werden wir Beispiele sehen können.

Vielen ist sie aus ihrer Verkaufstätigkeit in der Bäckerei Kämmerer bekannt, wo sie nebenbei auch praktisch-handwerklich tätig sein konnte. In dieser Zeit kümmerte sie sich gleichzeitig um ihre Eltern. Nach deren Tod 2015 und dem Auszug der erwachsenen Kinder konnte sie sich intensiv der Malerei widmen. Seither belegt sie regelmäßig Aquarellkurse an der Volkshochschule. Schwerpunkte dabei sind das Malen von Alltagsobjekten und das Malen in der freien Natur.

 

 

Schwerpunkte dabei sind das Malen von Alltagsobjekten und das Malen in der freien Natur.

 

In der Ausstellung kommen Arbeiten aus ihrer vielfältigen Berufstätigkeit, aber auch Impressionen von Urlaubsreisen und die Schilderung jahreszeitlicher Phänomene zur Darstellung. Einige Bilder sind kombiniert mit Klöppelspitze, gefertigt von Marianne Rollmann, der Leiterin der Klöppelgruppe des Geschichtsvereins. Ergänzt wird die Ausstellung durch 6 Bilder von Leah Lindner, der Enkelin von Marianne Rollmann.

Frau Hirschberg ist vielen Pflaumheimern noch in einem ganz anderen Zusammenhang bekannt, denn sie und ihr Mann hielten wunderschöne Huskys, mit denen sie 30 Jahre aktiv Schlittenhundesport betrieben haben.

Die erste Ausstellung von Elvira Hirschberg mit dem Titel „Reise durchs Jahr“ zeigt eine repräsentative Übersicht über deren langjähriges Schaffen und kann am Kerbsamstag, 12.10.2019 von 16 bis 20 Uhr (Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden des Geschichtsvereins Pflaumheim Wolfgang Krug um 16 Uhr) und am Kerbsonntag, 13.10.2019 von 14 bis 18 Uhr im Alten Rathaus besucht werden. Der Geschichtsverein Pflaumheim freut sich auf viele interessierte Besucher.

 

 

Jahresausflug 2019

 

Jahresausflug am 03.10.2019 nach Volkach und Umgebung

 

08:00 Uhr (Achtung! Die Abfahrtszeit hat sich von 8:30 Uhr auf 8:00 Uhr geändert) Abfahrt ehemalige Sparkasse Mömlinger Straße mit "Müller Tours"   

10:45 Uhr Nostalgische Fahrt mit der Mainschleifenbahn in einem roten Schienenbus, wie er früher als Odenwaldbahn Aschaffenburg mit Höchst verband und täglich durch Pflaumheim fuhr, von Seligenstadt (bei Würzburg) nach    Volkach. Dauer: ca. 25 Minuten. Anschließend Busfahrt zur Wallfahrtskirche Maria im Weingarten, wo unter anderem die schwebende "Madonna im Rosenkranz" von Tilman Riemenschneider bewundert werden kann

12.00 Uhr Mittagessen in bürgerlichem Restaurant Torbäck, danach Gelegenheit zu einem Stadtbummel durch Volkach auf eigene Faust, Info-Material ist dazu verfügbar.

16.00 Uhr Busfahrt zur Einkehr in gemütlichem fränkischem Lokal (Kaffeeklatsch oder frühes Abendbrot, Schoppen mit Wein aus der Region..)

Etwa 19.30 Uhr Rückkehr nach Pflaumheim.

Kosten pro Teilnehmer 26,00 €. Anmeldung durch Einzahlung auf das Konto des Geschichtsvereins Pflaumheim, Konto IBAN DE74 7956 2514 0009 7220 09.

Der Preis beinhaltet neben der Busfahrt auch die Fahrtkosten mit der Mainschleifenbahn und die Eintrittsgebühren in die Wallfahrtskirche.

Die Teilnahme steht auch Nichtmitgliedern offen, entscheidend für die Platzreservierung ist der Eingang der o.a. Teilnahmegebühr.

In diesem Jahr ist unser Ausflug auch für Menschen geeignet, die nicht so gut zu Fuß sind, da keine großen Strecken zu bewältigen sind.

 

 

 

 Studienfahrt nach Amorbach

Amorbach – immer einen Ausflug wert

 

Am 11. August war es wieder soweit: Die jährliche Studienfahrt des Geschichtsvereins Pflaumheim führte diesmal in den bayerischen Odenwald nach Amorbach. Diese Stadt mit ihrer mehr als 1250-jährigen Geschichte blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Als Keimzelle gilt ein um 800 gegründetes Benediktinerkloster; 1253 erfolgte die Erhebung zur Stadt. Die Regierenden wechselten des Öfteren, unter anderem zwischen den Fürstbischöfen von Würzburg und Mainz; ab 1803 wurden der Kirchenbesitz des Klosters und weitere Ländereien im Rahmen der Säkularisation dem aus der Pfalz vertriebenen Fürstenhaus zu Leiningen zugesprochen. Das Fürstlich-Leiningensche Palais Amorbach ist noch heute in Familienbesitz, inzwischen in der achten Generation.

Die berühmte Abteikirche wurde von 1742 bis 1747 unter Erhaltung der romanischen Westtürme erbaut und das Innere im Stile, des Rokoko prachtvoll, aber nicht überladen ausgestattet. Das Besondere daran ist der noch ursprüngliche Zustand, der auch nach der inzwischen abgeschlossenen Restaurierung erhalten wurde. Die Stumm-Orgel aus dem Jahr 1782 ist eine der größten Barock-Orgeln Europas und steht wegen ihres vorzüglichen Klangs und der hervorragenden Akustik regelmäßig in der Konzertreihe Amorbacher Abteikonzerte im Mittelpunkt.

 

 

Besichtigt wurden zudem der Grüne Saal, ein imposanter Festsaal für Empfänge und Konzerte, der angemietet werden kann, und die Bibliothek mit illusionistischer Malerei (Tromp-l´oeil), die mittels perspektivischer Darstellung Dreidimensionalität vortäuscht.

Neben diesen baulichen Besonderheiten und der interessanten Vorgeschichte wurden von der kenntnisreichen Führerin Antje Vollmer vielfältige Details wie Fürstenfolge, verwandtschaftliche Beziehungen bis zu den Windsors in Großbritannien und Anekdoten aus der wechselvollen Geschichte abgehandelt. Der Humor kam nicht zu kurz und so blieb das Interesse über zwei Stunden erhalten.

Nach der kurzweiligen Führung stärkten sich alle bei Kaffee und Kuchen für einen Rundgang durch die barocke Altstadt mit dem Templerhaus, einem der ältesten Fachwerkhäuser in Deutschland, und der Gangolf-Kirche. Zum Abschluss suchten wir die schlichte Kapelle Amorsbrunn auf, die wahrscheinlich vor der Christianisierung ein römisches oder germanisches Quellenheiligtum war.

Am Ende dieses abwechslungsreichen Nachmittags waren sich alle einig: Exkursionen in die nähere Umgebung lohnen sich unbedingt.

 

Text von Karin Ming

Bearbeitet von Herbert Rachor

 
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