Der Ploimer Geschichtsverein lädt zum Wirtshausingen ein.


Im fränkischen Raum wird das Wirtshaussingen immer beliebter. Sangesfreudige Menschen jeden Alters treffen sich zwanglos in einem Gasthaus und stimmen beliebte Lieder an, tragen Anekdoten vor und musizieren auf Instrumenten.

So lädt der Geschichtsverein Pflaumheim am Samstag, dem 11. November, im Landgasthof Hock „nunens um vier“ zu seinem diesjährigen Wirtshaussingen ein.  Dazu hat der Verein ein Liederheft mit gerne gesungenen Liedern, aufgelegt. Zum Inhalt gehören bekannte Volkslieder, gerne gesungene Schlager wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder „Rote Lippen sollst du küssen“ und auch alte Ploimer Lieder, die schon in den zwanziger / dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von den damaligen Sängerinnen und Sängern in den Ploimer Wirtshäusern gesungen wurden. Der Großteil, der beim „Ploimer Wirtshaussingen gesungenen Lieder sind so bekannt, dass die meisten davon ohne Zuhilfenahme des Textes, vom Publikum mitgesungen werden können.

Singen macht Spaß, unter diesem Motto steht das gemeinsame Singen des Publikums und die Anwesenden werden alle ihre „Sangeskehlen“ ausreichend benützen können. Das schließt aber nicht aus, dass, wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist, jeder der anwesenden Gäste nach vorne kommen und seinen Wort- oder musikalischen-Beitrag zum Besten geben kann.

Also, auf geht’s, gesungen wird am Samstagnachmittag um vier Uhr beim Hock!

Herbert Rachor

 

 

Das Wirtshaussingen des Geschichtsvereines  war wieder ein großer Erfolg

 

 

Das mittlerweile achte Wirtshaussingen, das der Geschichtsverein Pflaumheim schon traditionsgemäß im Landgasthof Hock am Samstag, 11.11.2017 veranstaltete, hat allen Beteiligten wieder viel Freude bereitet.

Über einhundert Personen nahmen die Gelegenheit wahr, einen fröhlichen und kurzweiligen Nachmittag zu verleben. Sowohl ortsansässige als auch aus der Umgebung stammende Musiker nutzten die Gelegenheit, sich in unterschiedlichen Musikstilen mit Instrumenten und Gesang zu präsentieren.

Alle konnten die bekannten Lieder mitsingen, was für gute Stimmung und Laune sorgte nach dem Motto "Gesang macht fröhlich! Jeder kann singen!". Dies galt für alle Generationen, von der jüngsten Teilnehmerin Selma (5 Jahre) bis zu unserem Grandseigneur Rudi Fecher (95 Jahre).

Passend zum Datum, der Eröffnung der fünften Jahreszeit, stimmte zudem ein Duo aus Dieburg mit einer Büttenrede auf hessisch schon zur Fastnacht ein. Dies zeigt, wie gut und über die Ortsgrenzen hinaus diese Veranstaltung angenommen wird und bereits etabliert ist.

Der Geschichtsverein Pflaumheim sagt ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Interpreten sowie an unseren bewährten Organisator und Moderator Herbert Rachor und an das Team des Landgasthofs Hock. Eine Neuauflage der erfolgreichen Veranstaltung 2018 ist vorgesehen.

 

 

Wolfgang Krug

 

 

Der Maler Edgar Hock

 

Gemälde - Ausstellung

im historischen Rathaus von Pflaumheim

 

Der Pflaumheimer Geschichtsverein stellt am Kerbsonntag (08.10.17) ab 14:00 Uhr Gemälde des Pflaumheimer Künstlers und Malers Edgar Hock aus. Er fühlt sich immer noch als ein waschechter Ploimer, obwohl er seit Jahren mit seiner Familie in der Herrleinstraße in Aschaffenburg wohnt.

Edgar Hock wurde am 08. März 1934 in Großostheim geboren. Seine Eltern Hubert und Theresia haben 1939 in Pflaumheim in der Hochzeitsstraße ein Haus gebaut, wo Edgar zusammen mit seinen vier jüngeren Geschwistern die Jugendjahre verbrachte.

Nach dem Besuch der Volksschule wurde er dann bei Otto Peter in der Hochzeitsstraße - wie damals im Bachgau allgemein üblich - als Konfektionsschneider ausgebildet.

Der talentierte junge Mann hätte auch die Fähigkeit zum Studium an einer Kunst-Akademie besessen. Nach seiner Schneiderlehre, war er in der Aschaffenburger Kleiderfabrik Weidemann, im kreativen Bereich der Modellgestaltung beschäftigt. Dort hat er auch für die monatlich erscheinende Firmenzeitung gekonnt witzige Karikaturen über das Firmenleben gezeichnet.

In Aschaffenburg hat Edgar mit Gisela Seidel seine große Liebe gefunden und eine Familie gegründet. Der einzige Sohn ist verheiratet und beruflich im Süddeutschen Raum eingebunden.

In der Freizeit und besonders jetzt im „Unruhestand“ als Rentner, kann Edgar sich voll dem künstlerischen Schaffen widmen. Er betreibt seine kreativen Arbeiten selbstlos und mit viel Leidenschaft. 

Edgar Hock hat sich als Naturtalent künstlerisch als reiner Autodidakt betätigt. Dabei hat er allmählich ein sehr sensibles Farbempfinden entwickelt. Bei seinen Arbeiten mit Ölfarben, bevorzugt er in feinen Abstufungen immer wieder gerne die etwas erdigen Brauntöne. Grelle Farben entsprechen nicht seinem Naturell.

Edgar hat bereits am Untermain mit Erfolg Kunstausstellungen beschickt. Jetzt zeigt er einen Querschnitt seiner Werke in seinem Heimatort Pflaumheim. Der Betrachter kann sich in der Ausstellung im historischen "Ploimer" Rathaus einen Eindruck von den vielfältigen Fähigkeiten unseres Freundes und Gönners verschaffen.

Er hat bei den vom Geschichtsverein herausgebrachten Büchern die Titelbilder gestaltet und im Buch mit dem Titel „Nit zu glaawe“ einige witzige Karikaturen aus dem Ortsgeschehen von damals beigesteuert.

Für den Betrachter könnten in der Ausstellung am eindrucksvollsten die dargestellten und sehr markanten Charakterköpfe aus der heimischen Spessart-Region sein.

Der Künstler hat im Umkreis von Aschaffenburg, Gasträume kunstvoll und großflächig ausgestaltet und im Bachgau auch einige Häuserfronten mit farbigen Reliefs versehen. Als beliebtes Spezialgebiet hat sich für Edgar aber die prachtvolle Gestaltung von historischen Königscheiben in Ölfarben und mit Spachtel-Technik auf Holz für die Schützenvereine der Region entwickelt. Besonders für die Königlich privilegierte Schützengesellschaft von 1447 - in der Schellenmühle Aschaffenburg beheimatet - hat er über ein Dutzend kunstvolle Königsscheiben auf Eichenholz gemalt.

Zum 50-jährigen Jubiläumsfest des Vereinsringes Pflaumheim im Jahre 2005, hat er für den Poststammtisch einen einmaligen Festwagen mit Ploimer Motiven gestaltet. Die großen und farbenfrohen Aufbauten des Festwagens werden heute noch aufbewahrt.

Das große Altarbild mit Mutter Anna und Maria in der Pflaumheimer Annakapelle, die Bemalung der Heiligenfiguren in der Pflaumheimer Grotte sind weitere Werke, die der Künstler unter anderem für seinen Heimatort geschaffen hat!

An Kerbsonntag, (08.10.2017) können nun ab 14:00 Uhr im historischen Pflaumheimer Rathaus, die ausgestellten Exponate von Edgar Hock bewundert werden.

 

Text: Suitbert Kroth

Bild: Robert Hock

 

 

Führungsnetz Bachgau

 

Grün wächst vor der kleinsten Hütte

 

Urbanes Gärtnern, ökologische Gärten, Gartengestaltung mit Kräutern, Obst, Gemüse!

Gesunde Nahrung aus dem eigenen Garten, zu wissen was man isst, teilweise Selbstversorgung.

Auch wenn die heutigen Grundstücke immer kleiner werden, findet sich immer etwas Platz für die Aufzucht des eigenen Gemüses und Obstes und sei es nur ein kleiner Balkon, ein paar Pflanzkübel auf der Terasse, einige Kräutertöpfe auf der Fensterbank.

Ein Garten muss keine ökologisch tote Rhododendronwüste sei – warum keine essbaren Blumen pflanzen.

Ideen, Anregungen für Neueinsteiger oder alte Hasen, Austausch unter Gleichgesinnten, zum Einstieg ist ein kleiner Rundgang durch das Neubaugebiet Teil des etwa zweistündigen Programms.

 

Termin:                    Sonntag, 25.Juni 2017 um 14:00 Uhr

Treffpunkt:                Pflaumheim am Kirchplatz

Dauer:                      ca. 2 Stunden

Teilnahmebetrag:      3.- €, Kinder frei

Führung:                   Regina Müller vom Geschichtsverein Pflaumheim

 

 

 


 

 

Führungsnetz Bachgau

 

Glaube, Hoffnung und Heilzauber

Ein Altweg erzählt von Leben und Tod

 

Wir stehen im Zuge des Altweges nach Obernburg/Mömlingen an einer römischen Straße, deren chausseeartiger Ausbau noch gut zu sehen ist.

An der Straße stellten unsere Vorfahren Bildstöcke und Kreuze auf, die sie auch zur Linderung allerlei Gebrechen und Krankheiten nutzten.

Die Bildstöcke erzählen die Schicksale der hier verunglückten und ohne letzter Ölung verstorbenen Bürger.

Zu beiden Seiten des Altweges errichteten bereits die Schnurkeramiker der ausgehenden Jungsteinzeit ihre ersten Grabhügel. Auch während der Bronze-, Hallstatt- und Römerzeit wurden die Toten hier bestattet.

An der Stelle des Altweges, an der die Hohe Straße von Groß-Umstadt herkommend auf unsere Route trifft, an den sog. Schlossäckern, lag früher eine römische Villa rustica (Hesselburg). Hier wurde schon vor ca. 2000 Jahren Landwirtschaft betrieben, genauso wie an den wieder bewaldeten Rainen (mittelalterliche Siedlungsterrassen) oberhalb der Pflaumheimer Grotte.

 

 

 
 
 Rekonstruktion Villa Rustica
 

Termin:                        Sonntag, 19, März 2017 um 14.00 Uhr

Treffpunkt:                   Pflaumheim am Schützenhaus 

                                   (Ortsausgang Pflaumheim, Richtung Mömlingen

                                   am Waldbeginn links abbiegen)

Dauer:                         ca. 3 Stunden

Teilnahmebetrag:          3.- €

Führung:                      Regina Müller

Hinweis: Festes Schuhwerk nicht vergessen!

 
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