Klöppelgruppe im Geschichtsverein

Endlich es ist wieder soweit!

 

Die Abt. Klöppelgruppe des Ploimer Geschichtsvereines öffnet für alle die dieses „Alte Handwerk“ wertschätzen – sich dafür interessieren oder einfach nur einmal zuschauen möchten, am

 

Sonntag, den 17. März 2019

 

im „Haus der Vereine“ Kirchplatz 1(neben der Kirche) zum

7. Ploimer Klöppeltag

von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr seine Türen.

 

 


Wir werden, wie in den letzten Jahren mit ca. 40 Klöpplerinnen gemeinsam klöppeln, Erfahrungen am Kissen austauschen und manche Kniffe und Tricks weitergeben. Die Besucher dürfen nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern über die Schultern schauen und ihre ausgestellten Werke besichtigen.

Für Gäste die das Klöppeln gerne einmal selbst versuchen möchten, werden wir das nötige Equipment bereitstellen und Hilfestellung geben.

Nach dem Motto „Erst klöppeln, dann klappern“ kann man sich dann wieder bei Kaffee und Kuchen näher kennen lernen oder auch die bereits geschlossenen Freundschaften vertiefen.

 

 

Auf Ihren Besuch freut sich der 

Geschichtsverein Pflaumheim

Abt.  Klöppelgruppe

 

 

Pflaumheimer Adventsmarkt 2018

 

Der Geschichtsverein ist auf dem diesjährigen Adventsmarkt (8. und 9. Dezember) wieder mit dabei. Sie finden uns, wie schon in den vergangenen Jahren, in der Rotkreuzgarage im Hof vom Haus der Vereine.

Unsere Spezialitäten: Hühnerbrühe, heiße Fleischwooscht, heißer Ebelwoi und heißer Apfelsaft.

 

 

 
 Flurwanderung

Vom Schützenhaus zum Dreimärker

 

Bei herrlichem Wetter mit anfangs herbstlichem Nebel, bald abgelöst von strahlendem Sonnenschein fanden sich 15 Teilnehmer am Pflaumheimer Schützenhaus ein, wo die Grenzsteinwanderung des Jahres 2017 geendet hatte. Sie durften unter der bewährten und kenntnisreichen Führung des Feldgeschworenen Rudolf Ostheimer bei einer abwechslungsreichen Wanderung über etwa 10 km die Vielfalt unserer Heimat erleben:

Immer entlang der Gemarkungsgrenzen, gekennzeichnet durch ungefähr 75 Grenzsteine, ging es vorbei an Weinbergen, bereits für den Winter bestellten Feldern und an ausgedehnten Koppeln mit kraftvoll galoppierenden Pferden. Ein Höhepunkt war das Überwinden eines mit Seil gesicherten 10 Meter tiefen und 15 Meter breiten Grabens. Dies war dank der guten Vorbereitung der Organisatoren und tatkräftige Hilfe untereinander problemlos möglich. Weiter ging es meist auf Waldwegen, gelegentlich aber auch auf schmalen Pfaden oder über niedriges Gestrüpp, immer wieder unterbrochen durch fachkundige Erläuterungen zur umgebenden Natur, beispielsweise viele Wildschweinspuren wie eine Suhle neben dem Weg und daneben Bäume, deren Rinde im unteren Bereich komplett abgescheuert war. Aber auch die Sage über das noch immer in der Mark Orlis herumgeisternde Hehmännchen wurde erzählt.

 

Viel konnte Rudolf Ostheimer über die noch immer wichtige Arbeit der Feldgeschworenen berichten, die zweimal jährlich die Grenzen gemeinsam abwandern und alle Steine anhand einer Liste auf Vorhandensein überprüfen, bei Bedarf freischneiden oder ersetzen. Besonders interessant war das Aufsuchen von zwei Dreimärkern am Zusammentreffen der Grenzen von Pflaumheim, Großostheim und Niedernberg beziehungsweise von Pflaumheim, Niedernberg und Mömlingen. In Augenschein wurde zudem die beiden älteste Grenzsteine der Gemarkung von 1598 genommen, die  im Original noch gut erhalten sind. Die Setzung der Grenzsteine begann in unserer Region im 16. Jahrhundert mit Einführung des Mainzer Landrechts.

Zum Abschluss hatten Mitglieder des Geschichtsvereins auf dem Zelterhof eine wohlschmeckende Brotzeit vorbereitet, die diesen schönen Vormittag mit anregenden Gesprächen gesellig zu Ende gehen ließ und bereits für Vorfreude auf die nächste Flurwanderung 2019 entlang der Gemarkungsgrenzen zu Wenigumstadt.

Der Geschichtsverein Pflaumheim bedankt sich ganz herzlich bei Rudolf Ostheimer und allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren.

 

Text: Karin Ming, Bearbeitet von Herbert Rachor

 

 

 

 

Flurwanderung 2018

 

 

Der Geschichtsverein Pflaumheim lädt am 21.10.2018 zu einer Flurbegehung, als Fortsetzung der Flurwanderungen der vergangenen Jahre ein. Die diesjährige knüpft am Endpunkt der Begehung von 2017 an und wird wieder vom Feldgeschworenen Rudolf Ostheimer angeführt.

Dieses Jahr wollen wir die Grenze zu Großostheim und Niedernberg bis an den Dreimärker, die sogenannte Dreiangel verfolgen. An diesem Dreimärker treffen sich die Gemarkungsgrenzen von Mömlingen, Niedernberg und Pflaumheim. Der Rückweg erfolgt über den „Obernburger Weg“. Der Start ist um 9.00 Uhr am Pflaumheimer Schützenhaus. Zu diesem durchaus anspruchsvollen Flurgang ist adäquate Kleidung und festes Schuhwerk geboten. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Wanderung, zu der alle Interessierten – auch Nichtmitglieder - eingeladen sind.

 
  

Die Teilnehmer der Flurwanderung 2017 hören interessiert den

Erklärungen des Feldgeschworenen Rudolf Ostheimer zu.

Text: Karin Ming

 

 
 
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