Seligenstadt

Ausflug mit Stadtführung

 

Am Sonntag, dem 18. Mai 2014 hatte der Geschichtsverein Pflaumheim zu einem – von Herbert Rachor organisierten -  Ausflug mit Stadtführung, nach Seligenstadt eingeladen.

Der Einladung sind über 30 Teilnehmer, die teils mit Auto, teils mit dem Fahrrad angereist sind, gefolgt. Sie durften – bei idealem Ausflugswetter – eine hochinteressante Führung durch die historische und schöne Fachwerkstadt erleben.

Die Stadtführerin Gisela  Meutzner, die Pflaumheimer Wurzeln hat, freute sich sehr über den regen Zuspruch aus Ploume und legte sich dafür mächtig ins Zeug! Die Führung ging ausgehend vom Treffpunkt an der Evangelischen Kirche durch den Klostergarten und den Klosterhof der ehemaligen Benediktinerabtei zur Einhardsbasilika. Auf dem Weg gab unsere Führerin Frau Meutzner - Mitglied der Stadtführergilde Seligenstadt - sehr detaillierte, interessante Informationen über die Geschichte der Abtei, den Garten und die Gebäude, sowie deren einstige und heutige Nutzung.

 


Mit Viel Anekdoten und Erklärungen, worauf noch heute geläufige Ausdrücke zurück

zu führen sind, lockerte unsere Stadtführerin die Erklärung geschichtlicher Fakten auf humorvolle Weise auf.

 

Die Besichtigung der Einhardsbasilika mit der Grabstätte von Einhard, dem Berater Karls des Großen und seiner Gemahlin Emma und dem Reliquienschrein der Märtyrer Petrus und Marcellinus und ein anschließender Gang durch die Altstadt mit ihren pittoresken Fachwerkgebäuden, dem Markplatz mit dem Einhardshaus, dem „Steinernen Haus“ und dem Palatium nahm der fast vierstündige Stadtrundgang seinen weiteren Verlauf, bevor er dann im Biergarten von „Klein’s Brauhaus“ seinen geselligen Ausklang fand. Hier zauberte unsere Führerin den berühmten „Seligenstädter Löffel“  zu Tage, der dann – gefüllt mit einem Liter "Ploimer Woi" – die Runde machte.

Im Namen der Gruppe bedankte sich Herbert Rachor für die tolle Führung, die Frau Meutzner für Ihre Ploimer Landsleute kostenlos durchgeführt hat und überreichte ihr das Buch von Lothar Rollmann „Pflaumheim im 20. Jahrhundert“, eine Flasche „Ploimer Woi“ und einen „Ploimer Edelbrand“ zur Erinnerung an diesen schönen und gelungenen Tag. Gelegenheit das beliebte Seligenstädter Eis zu genießen, gab es dann natürlich auch noch!

Wir freuen uns schon auf die nächsten Aktivitäten des Ploimer Geschichtsvereins!

 

Text und Bild: Peter Locker, bearbeitet von Herbert Rachor

 

Führungsnetz Bachgau

Grün wächst vor der kleinsten Hütte

Urbanes Gärtnern, ökologische Gärten, Gartengestaltung mit Kräutern, Obst, Gemüse, gesunde Nahrung aus dem eigenen Garten, wissen was man isst, teilweise Selbstversorgung.

Auch wenn die heutigen Grundstücke immer kleiner werden, findet sich immer etwas Platz für die Anzucht des eigenen Gemüses und Obstes und sei es nur ein kleiner Balkon, ein paar Pflanzkübel auf der Terrasse, einige Kräutertöpfe auf der Fensterbank!

Ein Garten muss keine ökologisch tote Rhododendronwüste sein - warum keine essbaren Blumen pflanzen?

Ideen, Anregungen für Neueinsteiger oder alte Hasen, Austausch unter Gleichgesinnten; zum Einstieg ist ein kleiner Rundgang durch das Neubaugebiet Teil des etwa zweistündigen Programms.

Termin:                 Sonntag, 14. Juni 2015 um 14.00 Uhr

Treffpunkt:           Pflaumheim Kirchplatz

Dauer:                   ca. 2 Stunden

Teilnahmebetrag:  3 €, Kinder frei

Führung:               Regina Müller vom Geschichtsverein Pflaumheim

 

 

 

Stadtführung Seligenstadt

 

Der Geschichtsverein Pflaumheim lädt seine Mitglieder am Sonntag dem 18. Mai zu einer Stadtführung durch das Historische Seligenstadt ein! Wir konnten von der Stadtführergilde Seligenstadt die kompetente Führerin, Frau Giesela Meutzner, die Ploimer Wuzeln hat, für diese Führung gewinnen. Die Urgroßeltern von ihr stammen aus der Borngasse, die Urgroßmutter war eine geborene Schuler, der Urgroßvater war der Metzgermeister Michael Kapraun, in Ploume besser als „Woscht Michel“ bekannt.

 

 

Die Führung beginnt an der Evangelischen Kirche (Treffpunkt) und führt uns zu den historischen Plätzen und Stätten von Seligenstadt. Wir lernen die ehrwürdige karolingische Basilika kennen, in der sich die Gebeine der heiligen Märtyrer Marcellinus und Petrus befinden. Im Anschluss sehen wir die ehemalige Benediktiner-Abtei mit dem einmalig schönen Konventgarten. Danach geht es in die Altstadt, wir hören über die Historie der Fachwerkhäuser und die Bedeutung der Fassadenfiguren. Zum Abschluss geht es entlang der alten Stadtbefestigung zum einst von Kaiser Barbarossa erbauten Palatium!

Im Anschluss besteht die Möglichkeit in der Gasthaus Brauerei „Kleines Brauhaus“ die Führung in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

Noch einmal das Wichtigste:

Termin: Sonntag 18.05

Treffpunkt: 14:00 Uhr Evangelische Kirche, Parkmöglichkeit direkt nebenan

Anfahrt: eigene Anreise, mit PKW (Fahrgemeinschaften) oder Fahrradtour (Radler treffen sich um 10:30 am Kirchplatz)

Führungskosten: übernimmt der Geschichtsverein

Dauer: ca. 2 bis 2,5 Stunden

Anmeldung: bitte formlos per Telefon bei unserem Schriftführer Peter Locker

 

 

Führungsnetz Bachgau

Pflaumheim - eine lange Geschichte

Bei einem Rundgang in und um den alten Ortskern begegnen uns viele auffällige, aber auch weniger bekannte Relikte aus der Ortsgeschichte.

Die Route führt vorbei am ältesten Rathaus des Landkreises, an Überresten der Dorfmauer, alten Fachwerkhäusern, Neidköpfen, aber auch an weniger spektakulären Dingen wie ein mutmaßliches Sühnekreuz am Ortsende.

Zur Geschichte gehören neben der Kirche, zahlreichen Bildstöcken, den „alten Schulen", dem „Backes" ebenso die „Besch". Diese und andere Objekte unseres Ortsspazierganges sollen Erinnerungen an früheres Alltagsgeschehen wieder aufleben lassen und vielleicht auch das eine oder andere Gespräch anregen.

Termin:                  Sonntag, 13. März 2016 um 14.00 Uhr

Treffpunkt:             Pflaumheim am Kirchplatz

Dauer:                    ca. 3 Stunden

Teilnahmebetrag: 3

Führung:                Regina Müller vom Geschichtsverein Pflaumheim

 

 

Generalversammlung 2013

 

Geschichtsverein Pflaumheim dokumentiert

jüngere Zeitgeschichte und betreibt Ahnenforschung

 

Neue Publikationen wurden bei der Jahresversammlung des Geschichtsvereins im Gasthaus „Post“ angekündigt: Zweiter Vorsitzender Suitbert Kroth hat zum 100 Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges 1914 ein Buch angekündigt, das die örtlichen Geschehnisse an diesen Krieg schildert. Gleichzeitig werden auch die Erinnerungen im Ort an die Jahre dokumentiert in denen „Menschen unterm Hakenkreuz“ (so der vorgesehene Titel) gelebt haben, wie auch den Zweiten Weltkrieg mitmachen mussten. Zu diesem Krieg wurden noch lebende Kriegsteilnehmer befragt. Dies sei eine der letzten Möglichkeiten persönliche Erlebnisse festzuhalten, wo diese Zeitzeugen noch befragt werden können. Die große Politik werde hier nicht behandelt, sagte er.

In Vorbereitung ist auch ein Buch über die Sippe der Schuler, deren Urväter um 1700 aus Tirol nach Pflaumheim gekommen sind und damals das noch vorhandene Handwerk der Steinmetze zu neuer Blüte gebracht haben. Dieses Buch, so Herbert Rachor vom Arbeitskreis Ahnenforschung, soll soweit überhaupt möglich, lückenlos und „fehlerfrei“ erscheinen. Weil aber immer wieder neue Quellen auftauchten, sei die Herausgabe schon mehrmals verschoben worden.

Der Jahresbericht des Vorsitzenden Robert Hock  wurde mit einer Dia-Show durch Herbert Rachor unterstützt. Robert Hock ließ dabei die einzelnen Arrangeure kommentieren. Da waren unter anderem das Treffen der Heimat- und Geschichtsvereine des Landkreises Aschaffenburg in Pflaumheim, der von Peter Locker geleitete Jahresausflug nach Worms, das Angebot des Geschichtsvereins zu den Ferienspielen mit Mehlarbeiten, geleitet von Regina Müller, die Ausstellung „Als der Krieg nach Pflaumheim kam“, von Wolfgang Krug ausgerichtet, das großen Anklang findende Wirtshaussingen von Suitbert Kroth verantwortet und die Teilnahme am Adventsmarkt, vom Vereinschef Robert Hock persönlich gemanagt. Nicht zuletzt war es auch die Arbeit der Klöppelgruppe, von der Monika Kretschmer berichtete und vom Vorsitzenden Robert Hock als einem Werbeträger des Vereins gelobt wurde.

Mehr als zufrieden kann der Verein über die Finanzlage sein, die Kassier Horst Stegmann vorlegte. Ein respektabler Überschuss aus dem Bücherverkauf, konnte dem Bankguthaben gut geschrieben werden. Für die Kassenprüfer sprach Peter Stegmann von einer bestens geordneten Finanzlage des Vereins.   

Die Mitgliederstärke bezifferte Robert Hock schon zu Beginn der Versammlung mit 172 Personen, darunter auch Jugendliche. Trotzdem rief Hock zur verstärkten Mitgliederwerbung auf, denn nur so könne das örtliche Geschichtsbewusstsein geweckt und gefördert werden.  Für den Ausflug 2014 habe man in der Vorstandschaft das Keltenmuseum Glauberg und das Römerkastell Saalburg im Focus. Neue Vorschläge seien aber noch willkommen.

Noch mittendrin sein man mit dem Umzug des Archivs der früheren Gemeinde Pflaumheim von einem Speicherraum der ehemaligen Schule am Kirchplatz in den neuen Archivraum im Haus der Vereine. Dafür werde es noch etliche „Archivsamstage“ geben müssen, meinte Hock.

Die Jahresgabe 2013 für jedes Mitglied hatte Peter Eichelsbacher schon fertig und dabei. Darin sei auch ein Artikel über das Gemeindearchiv von 1974 zu lesen, als das während des Zweiten Weltkrieges in einem Bunker an der Mainlinie ausgelagerte Schriftgut schon einige Jahre vorher wieder zurückgekommen sei. 1974 sei das Archiv von einem Fachmann geordnet und ausgebaut worden. Informiert wurde die Versammlung, dass der „Schneiderbildstock“ von 1520 auf Initiative des Geschichtsvereins derzeit restauriert werde und wahrscheinlich von seinem alten Standort am so genannten „Benefiziatenhaus“, an das Pfarrhaus versetzt werde. Neben dem ältesten historischen Rathaus von 1548 im Landkreis, könnte der Bildstock von 1520 auch der Älteste im Landkreis sein, wagte Suitbert Kroth zu behaupten. Beim Treffen der Geschichtsvereine des Landkreises in Pflaumheim im Frühjahr 2013 habe er diese Frage aufgeworfen und bis heute noch keine gegenteilige Meldung bekommen.

Bild:  Der Schneidersbildstock von 1520, mit einer Schere im Säulenschaft,  ist vermutlich der älteste Bildstock im Landkreis Aschaffenburg. Er wird auf Initiative des Geschichtsvereins derzeit restauriert.  Foto: Lothar Rollmann

 

 

Text: Lothar Rollmann, bearbeitet von Herbert Rachor

 

 
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