Ein Ploimer in der Stadt

Der gebackene Furz

In Pflaumheim an der Ecke zur Schulgasse hat das alte Bauerngeschlecht der Familie Stegmann ihren Stammsitz. Vorher hatten die Stegmanns „Im Eck“ hinter der Bäckerei Kämmerer ihr Zuhause. Des  halb hat sich im Ort für die Nachkommen der Stegmanns der Haus- und Sippenname „Eckebauer“ eingebürgert.

Der Senior Gabriel Stegmann, ein Ploimer Original vom Jahrgang 1898, war im Ort überall als „Eckebauers Gaweräl“ bekannt und hatte zeitlebens den Schalk im Nacken sitzen. Noch in seinen alten Tagen als Aussiedler draußen im Weintal hat er sich seinen trockenen Humor bewahren können.

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Grenzstreit zwischen Pflaumheim und dem Cent Ostheim

Die Mogelei im „Landsuhles“

Nach dem 30-jährigen Kriege lagen die Felder verwüstet, ganze Dörfer wie Ringheim waren ausgestorben und die Gemarkungsgrenzen waren überwachsen. Als nach einigen Jahrzehnten sich die Bevölkerung wieder auffüllte, kannte man die Grenzen nicht mehr. Man suchte nach alten Grenzsteinen und viele Nachbargemeinden gerieten in Streit.

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Die späte Frühmesse 1921

Ein Missgeschick

Erst im Jahre 1924 wurde Pflaumheim eine eigenständige Pfarrei. Vorher wurde unsere Gemeinde Jahrhunderte lang von Großostheim betreut und die Pflaumheimer mussten dort in die Kirche gehen.

An Sonn- und Feiertagen wurde aber meistens auch in Pflaumheim vom Großostheimer Frühmesser ein Gottesdienst abgehalten. Aus diesem Grund war extra zum Übernachten im Dachboden des Schulhauses ein Zimmerchen für den Kaplan eingerichtet, das er aber nicht regelmäßig benutzt hat. Dann musste der geistliche Herr frühmorgens hoch nach Pflaumheim marschieren.

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Die Ploimer und das Schwanenbier

Die schäumende Rache

 

Hat in Oustem ein Kerl ans Posieren gedacht,

hat er sich an Ploimer Mädchen ran gemacht.

Denn in Oustem war die Parole bekannt:

Für uns ist dort oben „Gelobtes Land“.

 

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